Coronavirus in Spanien

Weltweit breitet sich das neuartige Coronavirus aus. Auch in Europa und in Spanien sind viele Menschen davon betroffen, eine Herausforderung ganz besonderer Art für unsere Gesellschaften.

Derzeit scheint die Welt hier stillzustehen – jedenfalls abseits der Krankenhäuser, Kliniken und Gesundheitszentren. In Spanien gilt seit dem 15. März 2020 landesweit der sogenannte „Alarmzustand“, den die Regierung für zwei Wochen verordnet hat, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie in den Griff zu bekommen. Zu den Maßnahmen gehören auch die Schließung von Bildungs-, Freizeit- und Kultureinrichtungen, vielen Geschäften, den Restaurants und Hotels sowie eine weitgehende Ausgangssperre.

Primäres Ziel ist die adäquate Betreuung der Erkrankten und die Stabilisierung des Gesundheitssystem, das natürlich stark belastet ist, und allgemein die Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Virus. Dazu bedarf es einer engen Zusammenarbeit aller Sektoren und administrativen Einheiten und Ebenen sowie einer effektiven Koordination.

„Ich bleibe zu Hause“ lautet der allseits präsente Slogan dieser Tage, der die Einwohner animieren soll, die Einschränkungen zu beachten und so gegen die Verbreitung des Virus zu kämpfen. Die meisten von uns können in dieser Situation auch nicht viel mehr tun. Entsprechend offen zeigt die Bevölkerung ihre Anerkennung für die vielen professionellen Kräfte aus verschiedenen Bereichen, die praktisch permanent im Einsatz sind und dabei auch ihre eigene Gesundheit riskieren. Jeden Abend um 20 Uhr tritt man ans Fenster oder auf den Balkon, um ihnen zu applaudieren.

Die Solidarität aller ist gefragt, denn eines ist klar: ein solches Ereignis ist eine harte Herausforderung, die nur von allen gemeinsam gemeistert werden kann. Wir hoffen sehr, dass sich die Lage möglichst bald bessert und wir alle wieder durchatmen können. Halten Sie durch und bleiben Sie gesund!

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